Samira Update Dezember 2014

Dieses Update wollten wir nicht selber schreiben. Der Mensch, der Samira seit ihrer Geburt am Nächsten ist, soll Ihnen von ihren unglaublichen Fortschritten, von diesem riesigen Wunder erzählen: Ihre Mama!

Samira-Dezember-2014„Als Samira dieses Jahr am 17.04 endlich wieder ganz heim kam, habe ich lange mit meiner Entscheidung gehadert. Werden wir alles schaffen? Werde ich das packen, der Verantwortung gewachsen sein? Heute weiß ich es: Es war die beste Entscheidung die ich treffen konnte.

Ihre Physiotherapeutin in der Cura hat immer zu mir gesagt:“zuhause ist die beste Therapie.“ Sie behielt Recht. In der Anfangszeit ging alles noch recht schleppend. Mira war nicht in der Lage irgendetwas alleine zu machen. Egal ob sie ins Bad musste, essen wollte, ins Bett oder aus dem Bett raus, um nur ein paar Beispiele zu nennen, immer mußte mindestens einer aus der Familie dabei sein. Es ging schleichend mit der Normalität und doch so schnell. Heute kann sie alles alleine machen, braucht keinerlei Hilfsmittel mehr. Nimmt alle Herausforderungen an, die sich ihr stellen und fängt, an ihr Leben wieder in vollen Zügen zu geniessen. Sie hilft unheimlich gerne mit im Haushalt, kocht, bastelt und strickt zu meiner Freude. Sie nimmt an alten Aktivitäten wieder teil und besucht regelmäßig die Gruppenstunden des DRK.

Es ist der Wahnsinn zu sehen, was sie geleistet hat. Und ich bin mir sicher: wir sind noch nicht am Ende angelangt. Nächstes Jahr wird sie für vier bis sechs Wochen in ein Logopädiezentrum gehen, um ihre Sprache, die Erinnerungsfähigkeit, ihr Gedächtnis noch mehr zu trainieren. Und wenn alles klappt wie wir es uns erhoffen, strebt sie einen Schulbesuch an um ihre mittlere Reife zu machen.

Vor knapp einen Jahr hätte ich nie gedacht, dass Samira jemals so weit kommen könnte, wieder soviel Normalität leben und erleben kann. Doch sie hat gezeigt was man alles erreichen kann wenn man nur will!!

An dieser Stelle ein riesengroßes Danke an Feenstaub e.V.: ohne euch wäre das so nicht möglich gewesen. Ihr habt uns über eine harte Zeit geholfen, die Kleinen mit aufgefangen. DANKE!“

Andrea Klos

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